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China 1 : Jane 0

Alle die ins Ausland gehen, haben einen Blog. Diesem Trend folge ich natürlich. Ich fange mal an die Einträge der ersten Tage online zu stellen. Noch habe ich nur in der Uni Internet (also wochentags bis 19:00 (wenn grad keine Vorlesung ist) und am Wochenende gar nicht), das muss sich noch ändern!

Ansonsten: Nachsicht, ist doch mein erster Blog =)

31.09.08

Kaum angekommen hatte ich auch schon den ersten Kulturschock. Der hatte zwar zugegebenermaßen nicht mit Schwaben sondern mit Chinesen zu tun, saß dafür aber umso tiefer.

Aber ich fange mal beim Anfang an:

Unibeginn war Mittwoch, der 1. Oktober. Meine Wahlmöglichkeiten: Entweder das Wochenende vorher umziehen und dann eine halbe Woche alleine rumsitzen (in den Ferien ist da niemand). Oder die ersten Tage mit Schlafsack und Isomatte überstehen und das Wochenende drauf meine Sachen bekommen.

*hust* Ich entschied mich für Zweiteres.

Also in den letzten Tagen alles so gepackt, dass meine liebe Familie eigentlich nichts vergessen konnte =)

Am Bahnhof noch liebevoll von Fredi und Miri verabschiedet (die Miri kann sooo schnell wie ein Zug rennen *g*) und los ging die immer wieder schöne Reise mit 2mal umsteigen (viele von euch werden sie ja noch machen *muhaha*).

Ein kleiner Eindruck von der Reise:

 image

Kleines Alien auf großer Fahrt

 

Nunja, um halb 7 werde ich also von meiner Hausmeisterin in mein neues Domizil geführt. Mit dem ermutigenden Hinweis: „Es ist ein bisschen kalt da drinnen, weil ich das Fenster gekippt habe. Aber da drin hat es so nach Fisch gestunken.“ (Eigentlich redet sie ja schwäbisch aber das kann und will ich gar nicht schreiben können)

Ich: „Fisch?“

Sie: „Ja, der Vormieter (ein Chinese) hatte einen Fisch im Kühlschrank gelassen, als er ausgezogen ist.“ Was zur Hölle????

Dass es etwas kalt da drin ist habe ich beim reinkommen erstmal gar nicht gemerkt, weil das Visuelle ja meist stärker wirkt und das war erstmal... ungewöhnlich.

Als erstes wird mir der Boiler im Bad gezeigt. Beim Schließen der Badtür hat die Hausmeisterin den Türgriff in der Hand. Mal abgesehen davon, dass die weißen Fließen voller schwarzer Haare sind. Chinesenhaare - ein Trauma, das mich noch länger begleiten soll.

In der restlichen Wohnung siehts auch nicht viel besser aus. Alles ist dreckig (und sooo zimperlich bin ich da ja auch nicht) und überall diese Haare.

Die ersten 20 Euro in meiner neuen „Heimat“ hab ich also erstmal in Putzmittel und Lappen investiert und die Abendplanung war dadurch auch „gerettet“.

Wäre um die Zeit noch ein Zug gegangen, wär ich garantiert heimgefahren...

 

Fazit: Die Fredi und ich müssen uns in München ein neues Stammrestaurant suchen, zum All-You-Can-Eat-Chinesen gehe ICH nicht mehr!

 

Noch ein paar Bilder aus meinem improvisierten (und geputzten) Wohnbereich für die nächsten drei Tage:

 

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Der kombiniert Wohn-/Ess-/Schlafbereich (ja, der Tisch im Hintergrund wurde von dem Chinesen zurückgelassen, aber bevor ich ihn benutzt habe, hab ich ihn erstmal ne viertel Stunde geputzt...)

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Der Multimediabereich

 

 

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Die Küche. Die Hälfte aller Sachen dort dienen zum Putzen (hier mal rot markiert)

30.11.-1 00:00
 


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