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How To: Shirt bedrucken

So, Claudi, es kann losgehen:

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Was wir brauchen:

1. Schwamm, Unterlage für Farbe und was zum umrühren. Komm ich gleich nochmal genauer drauf zurück.

2.  Motiv, ausgedruckt auf ganz normalem Papier

3. T-Shirt (unbedingt vorwaschen, damit die Farbe richtig halten kann!)

4. Pappe, damit die Farbe nicht durchs Shirt suppt

5. Klebeband (Kreppband reicht, sonst besteht die Gefahr, dass es Klebeflecken auf dem Shirt hinterlässt)

6. Klebefolie (also die, mit der man Bücher einbindet)

7. Klebestift (kein Flüssigkleber!)

8. Cutter (meiner ist ein Bastelcutter, sieht aus wie ein Skalpell; es reicht aber auch ein Teppichmesser. Je kleiner die Klinge ist umso genauer kann man ausschneiden)

9. Stofffarbe (auch gleich nochmal genauer)

10. Eine Unterlage, auf der das Motiv ausgeschnittet werden kann (im Notfall kann das auch die Pappe sein, die später unters Shirt kommt)

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Hier nochmal 1 genauer: ich beschreibe wozu es gebraucht wird, damit man Ersatz suchen kann, falls nicht genau dasselbe zur Hand ist. Auf die CD kommt später die Farbe (also ginge zb auch ein Schneidebrettchen oder alles was eben ist und die Farbe nicht aufsaugt). Der kleine lila Löffel ist zum aufrühren der Farbe. Dann braucht man noch etwas zum Farbe auftragen: ein Schwämmchen oder am idealsten eine kleine Farbrolle.

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Das Wichtigste: die Farbe! Eigentlich kann man dabei nicht viel falsch machen. Es gibt sie in 2 Ausführungen: für helle und für dunkle Stoffe. Ganz klar: bestes Ergebnis wenn man die richtige Farbe fürs richtige Shirt benutzt. Müsste es in jedem Bastel- oder Stoffladen oder sogar im Kaufhaus geben. (Alternative Marke wäre noch Marabu)

So, jetzt kanns losgehen:

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 Als Erstes wird das Motiv mit dem Klebestift auf die Folie aufgeklebt (auf die Folienseite). Das Folienstück sollte größer als das Motiv zugeschnitten werden (damit man später nicht aus versehen über den Rand hinaus färbt). Bei meinem Beispiel ist es rechts und links schon etwas knapp (aber war ein Reststück Folie), da gibts dann aber auch noch einen Trick, zu dem ich später noch komme.

Während der Kleber ein bisschen antrocknet, bereiten wir das Shirt vor:

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Die Mitte des Ausschnitts markieren, damit später das Motiv richtig plaziert werden kann.

Dann wird das Shirt auf die Pappe aufgezogen. Mit dem Klebeband hinten straff festbinden. Das soll verhindern, dass die Farbe bricht wenn man das Shirt später anzieht und es gedehnt wird (besonders natürlich bei Damen-Shirts). Wichtig: NICHT nach oben und unten dehnen sonst wellt sich das Motiv später.

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So sollte das dann später ungefähr von vorne und von hinten ausschauen.

Dann wird das Motiv noch etwas präpariert:

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Das Prinzip ist ja logisch: alles was schwarz ist (in meinem Fall grau) wird rausgeschnitten und soll später farbig sein. Gerade bei Schrift gibt es aber Bereiche die später wieder eingeklebt werden muss. Bei komplizierteren Motiven empfiehlt es sich diese Teile zu markieren, dann vergisst man später nicht sie wieder einzukleben und kommt nicht durcheinander.

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Dann wird mit dem Cutter alles was später farbig sein soll rausgeschnitten. Es empfiehlt sich von innen nach aussen zu schneiden. Also erst das, was später wieder reingeklebt werden muss, zur Seite legen (nicht aus Versehen wegschmeißen!!)
 und dann den Rest.

Hat man alles ausgeschnitten, wird das Motiv vorsichtig aufgeklebt. Stück für Stück Papier abziehen und gut aufdrücken (niemals die komplette Folie auf einmal aufkleben!!). Darauf achten, dass keine Falten entstehen. Die Folie sollte auch nicht zu oft abgezogen und wieder aufgeklebt werden, weil sie sonst nicht mehr richtig klebt und Farbe unter die Folie laufen kann (ist bei meinem Beispiel leider passiert, sieht man später noch)

Dann müssen die einzelnen Stücke wieder reingeklebt werden:

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Trick:  das schwarze Teil nicht wegschmeißen sondern zum richtigen platzieren des weißen Teils einfach nochmal reinlegen (natürlich nicht kleben).

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Falls die Klebefolie (wie bei mir) zu knapp zugeschnitten ist (oder man allgemein eher grobmotorisch mit Farbe umgeht), kann man an den Seiten noch Schutz ankleben. Bei mir ist das irgendein Stoff, es funktioniert aber auch mit Papier.

Dann nochmal alles gut andrücken. Am besten Papier drüber legen, dann kann man nochmal fest drüber streichen.

 Dann kommt die Farbe zum Einsatz:

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Farbe gut aufrühren (auch wenn sie schon homogen ausschaut) und etwas Farbe auf die Unterlage geben (lieber erstmal zu wenig).

Auftragen mit dem Schwämmchen:

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 Wenig (!! sonst läuft es leicht unter die Folie) Farbe nehmen (am besten ein paar Tupfer auf die Unterlage, damit es auf keinen Fall zuviel Farbe ist) und auf das Shirt tupfen.

Nachteil: dauert länger und wird leichter ungleichmäßig. Man muss auf jeden Fall mehrere Farbschichten auftragen (solange bis es gleichmäßig aussieht).

Auftragen mit der Rolle:

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Hier ist es noch wichtiger nur wenig Farbe zu benutzen. Ein paar Mal auf der Unterlage abrollen, bis es sich gut verteilt hat. Dann vorsichtig über das Shirt rollen.

Nachteil: verbraucht mehr Farbe, da sich die Rolle auch etwas vollsaugt, aber dann gehts schneller und wird gleichmäßiger.

So schaut es dann aus wenn man fertig mit dem Auftragen ist:

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Ein bisschen antrocknen lassen, dann kann die Folie vorsichtig (damit man nicht in die Farbe kommt und sie verschmiert) abgezogen werden.

24 Stunden trocknen lassen und bügeln (nach Anleitung auf dem Farbgläschen) damit die Farbe fixiert ist.

Und so sieht dann das Ergebnis aus:

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So, kleine und große Schwester gleichzeitig glücklich gemacht (das Shirt ist für die Neli)

 

Bei Fragen einfach melden!!

10.6.09 22:27
 


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